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Themen des Stadtsenates vom 3. Juli 2019

• Aktiv gegen die Klimakrise und fit für die Klimawandelfolgen • Konkretes zum Stadtteilzentrum im O-Dorf • Kindergarten Reichenau Süd wird erweitert • Weiterbestellung als Abteilungsleiterin
 

Aktiv gegen die Klimakrise und fit für die Klimawandelfolgen

Im Rahmen des Pilotprogrammes „Lebens- und Wirtschaftsraum Tirol: Unterstützung für Gemeinden in Zeiten des Klimawandels“ fördert das Land Tirol zehn Gemeinden bei der Umsetzung eines Anpassungsprozesses – die Stadt Innsbruck ist eine davon. „Die Klimakrise ist nicht mehr zu bestreiten und der Alpenraum ist besonders stark betroffen“, wissen Bürgermeister Georg Willi und Umweltstadträtin Mag.a Uschi Schwarzl: „Die Veränderungen haben Auswirkungen auf verschiedenste Lebensbereiche. Durch gezielte Maßnahmen können die Folgen der Krise aber abgeschwächt sowie Gemeinden und Regionen zukunftsfit gemacht werden.“

In einem ersten Schritt wurden bereits Risiken und Klimafolgen für die Stadt Innsbruck definiert und bewertet. Der Stadtsenat nimmt den entsprechenden Bericht „Anpassung an den Klimawandel in Innsbruck – Dokumentation der Risiko- und Klimafolgeanalyse“ zustimmend zur Kenntnis. In einem zweiten Schritt wird das Amt für Verkehrsplanung, Umwelt damit beauftragt, eine gesamtheitliche Klimawandelanpassungsstrategie für die Stadt Innsbruck zu erstellen. Für die fachliche Unterstützung wird die Zusammenarbeit mit alpS GmbH und die beabsichtigte Vergabe von Leistungen in Höhe von 9.500 Euro an die alpS GmbH ebenfalls zustimmend zur Kenntnis genommen.

 

Konkretes zum Stadtteilzentrum im O-Dorf

„Aufgrund der zunehmenden gesellschaftlichen Vielfalt wächst auch die Bedeutung gezielter Stadtteilarbeit“, sind sich Bürgermeister Georg Willi und Vizebürgermeister Franz X. Gruber einig. Derzeit führt die Innsbrucker Soziale Dienste GmbH (ISD) Stadtteilzentren in Wilten, der Reichenau (temporäres Zentrum) und in Dreiheiligen-Kohlstatt. Nun liegt dem Stadtsenat ein zusätzliches Umsetzungskonzept für das Olympische Dorf vor.

Das Stadtteilzentrum soll in der Kajetan-Sweth-Straße 1 verortet werden. Die Räumlichkeiten mit einer Fläche von 110 Quadratmetern befinden sich somit im selben Gebäude wie das ISD Sozialzentrum. Die Umsetzung der institutionalisierten Stadtteilarbeit erfolgt durch die ISD in Abstimmung mit dem Amt für Stadtplanung, Stadtentwicklung und Integration sowie der Sozialplanung. Eine/ein StadtteilkoordinatorIn wird als AnsprechpartnerIn vor Ort zur Verfügung stehen und die Vernetzung im Stadtteil forcieren. Das Personal- und Projektbudget umfasst jährlich laufende Kosten von rund 45.000 Euro. Seitens der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) wird für die Adaptierung der Räumlichkeiten mit Kosten in Höhe von 93.000 Euro gerechnet, die Einrichtungskosten belaufen sich auf 20.000 Euro. Der Stadtsenat stimmt dem vorliegenden Konzept einstimmig zu. Der Beginn der Stadtteilarbeit erfolgt voraussichtlich bis Oktober 2019.

 

Kindergarten Reichenau Süd wird erweitert

Im Einzugsbereich des Kindergartens Reichenau Süd ist ein erhöhter Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen zu verzeichnen, weshalb die Betreuungseinrichtung um zwei Gruppen erweitert wird. Der entsprechende, nun vorliegende Projekt- und Kostenbericht umfasst neben dieser Erweiterung auch barrierefreie Maßnahmen sowie die Bestandssanierung. Der Stadtsenat beschloss einstimmig, die IIG mit den Arbeiten zu beauftragen. Die Kosten belaufen sich auf ca. 2 Millionen Euro. Einrichtung und Beleuchtung sind gesondert zu budgetieren.

 

Weiterbestellung als Abteilungsleiterin

Mit einstimmigem Beschluss des Stadtsenates wird Mag.a Birgit Neu für weitere fünf Jahre, also bis zum 31. August 2024, zur Abteilungsleiterin der Magistratsabteilung V bestellt. Gleichzeitig spricht ihr der Stadtsenat seinen besonderen Dank für die erbrachte Leistung aus. (AA)